



Ihr Guide hält Ausschau nach riesigen Elefanten, die uralten Wanderrouten folgen, Löwenrudeln auf der Jagd, territorialen Nashörnern und mürrischen Flusspferden. Die Vogelwelt entlang des Flusses und rund um die Wasserlöcher ist überaus artenreich: In der Nebensaison sind etwa 450 Vogelarten zu beobachten, eine Zahl, die in der trockenen Winterzeit zwischen März und September auf 640 ansteigt – dann ist auch die beste Zeit für Tierbeobachtungen.
Der Mana-Pools-Nationalpark erstreckt sich über eine riesige Schwemmebene entlang des Sambesi im Norden Simbabwes. Die Ebenen beherbergen eine vielfältige Tierwelt; die massiven Mahagoni- und Akazienbäume bieten Schutz für alle dort lebenden Arten, während die 2.000 km² große, saisonal überflutete Flusslandschaft mit ihren Altwassern und Tümpeln eine permanente Wasserquelle für eine große Population an Wildtieren darstellt.
Mit einer Gesamtfläche von etwa 10.500 km² aus nahezu unzugänglichem Schluff- und Tonboden ist Mana Pools eines der letzten echten Wildnisgebiete Afrikas. Wenn sich der Sambesi in der Trockenzeit zurückzieht, bleiben große Tümpel und Altwasser zurück, die einen einzigartigen Lebensraum schaffen, der vor Wildtieren, Wasserbewohnern und Vögeln nur so wimmelt.
Der Zugang zum Mana-Pools-Nationalpark ist in der Trockenzeit auf Safari-Fahrten entlang festgelegter Routen beschränkt; ansonsten ist man zu Fuß oder mit dem Kanu unterwegs – definitiv nichts für schwache Nerven oder Ungeübte, denn hier ist man im Revier der „Big Five“ und darüber hinaus.
Der Mana-Pools-Nationalpark erfüllt drei der vier Kriterien, die das UNESCO-Welterbezentrum für die Ernennung zum Weltnaturerbe voraussetzt:




