


Die Höhepunkte Namibias haben Jahrtausende gebraucht, um ihre heutige Form zu erreichen. Nirgendwo ist das Alter der Erde deutlicher sichtbar als in der uralten Landschaft der ältesten Wüste der Welt – der Namib-Wüste und natürlich dem berühmten Sossusvlei. In Namibia sind die Schichten der Zeit deutlich gezeichnet und bewahrt: versteinerte Dinosaurier-Fussabdrücke im Gestein, ein uralter Vulkan, der vom Wind bis auf seinen Kern abgetragen wurde, ein 20.000 Jahre alter Meteorit, über 26.000 Jahre alte Felsmalereien und eine Flussschlucht, deren Entstehung 300 Millionen Jahre dauerte. Es hat 5 Millionen Jahre gedauert, bis die Dünen im Grossen Sandmeer ihre heutige Form erreichten, und sie gelten noch als jung. Ihre versteinerten Gegenstücke sind über 20 Millionen Jahre alt.
Trotz ihres Rufs als trockenes Land ist Namibia eines der besten Ziele für Wildtier-Safaris in Afrika. Der Etosha-Nationalpark ist ein Phänomen für sich. Mit einer riesigen Salzpfanne als Zentrum ist er von natürlichen Quellen umgeben, die einer erstaunlichen Vielfalt an einheimischen Arten Heimat geben. Das Waterberg-Plateau, Damaraland, die Kalahari und der Caprivi-Streifen fügen faszinierende und äusserst kontrastreiche Wildtier-Diversität hinzu, die das Safari-Erlebnis abrunden.
Die Menschen die dieses Land bewohnen, mögen sie auch wenige sein, sind nicht weniger faszinierend als ihre Umgebung. Die San, ein Volk von Jägern und Sammlern, führen ihre uralten Traditionen in der als Buschmannland bekannten Region fort; die Himba sind nomadische Viehhirten mit stolzen Traditionen, die im abgelegenen und rauen Kaokoland und entlang des Kunene-Flusses leben. Küstenstädte zeugen vom wechselhaften Schicksal einer unwirtlichen Küste. Der Geist der Diamantenrausch-Ära ist in Lüderitz noch spürbar; Swakopmund blüht trotz seiner prekären Lage auf, und Schiffswracks entlang der Skelettküste verraten den Ursprung ihres düsteren Namens.




