KwaZulu-Natal

Drei Wanderer genießen eine Pause auf einem Felsen inmitten der endlosen Landschaft vor der Kulisse ferner Berge.
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Südafrika
Die Gartenprovinz. Wer möchte nicht so genannt werden? Üppige Flora, vielfältige Fauna. Subtropische Dickichte, feuchte Graslandschaften, Savannen und sogar alpine Pracht – hier gibt es alles, und ein Großteil davon liegt direkt am Meer.
Ein Blick aus dem Schilf auf einen Mann, der in einem kleinen Boot auf dem Wasser angelt, und einen weiteren Mann, der am Bootssteg sitzt und fischt.
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Es gibt auch eine lange Geschichte der Macht des Volkes. In der frühen Steinzeit malten die San die ersten von vielen tausenden Bildern an die Höhlen und Felswände dessen, was heute die Drakensberge sind. Dann kamen die Zulu. Heute leben etwa 10 Millionen Zulu in KwaZulu-Natal. Sie bezeichnen sich selbst als „das Volk des Himmels“ und sind die größte ethnische Gruppe in Südafrika.

1. Drakensberge & Midlands

Die Drakensberge. Tief wie ein Fluss, hoch wie ein Berg. Anders als viele andere gewaltige Erhebungen wurden die Drakensberge nicht aus der Erdkruste emporgepresst, sondern sind durch Erosion entstanden. Und was für eine Form sie angenommen haben. Gerüchten zufolge ließ sich Tolkien bei den Nebelgebirgen von Mittelerde von seinen Erinnerungen an die Drakensberge inspirieren. Zwar hat er tatsächlich in der Nähe gelebt, aber... er zog dort weg, als er drei Jahre alt war. Vielleicht war er ein erstaunliches Kleinkind mit einem wunderbaren Geist, oder vielleicht ist es nur Marketing-Geschwätz. Wer weiß das schon?

Aber sie sehen mythisch und magisch aus. Eigentlich haben sie zwei Namen: Drakensberge und uKhahlamba. Ersterer stammt von den frühen Afrikaaner-Trekkern und bedeutet Drachenberge, Letzterer bedeutet auf Zulu „Barriere aus Speeren“. Sie sind das größte Gebirge Südafrikas. Ein 200 km langer, felsiger Riese. Einige der Gipfel ragen bis auf 3000 mempor. Wenn sie Sie anlocken, gibt es viele Möglichkeiten, sie zu erkunden. Wenn Sie selbst hart im Nehmen sind, klettern Sie wie ein Profi; wenn Sie festen Boden unter den Füßen bevorzugen, wandern Sie; und wenn Sie es gemütlich mögen, spazieren Sie einfach. Oder noch besser: Schwingen Sie sich in den Sattel. Sie können über die Parkverwaltung sogar in Hütten oder Höhlen übernachten.

In diesen Hügeln steckt viel Geschichte. Manche sagen, sie wurden nach der Entdeckung von Dinosaurierknochen Drachenberge genannt. Die San waren fleißig am Malen; es gibt 35 000 ihrer Bilder hier sowie eine enorme Vielfalt an geschützten Pflanzen- und Tierarten.

Aber was ist mit den Midlands?
Ah, die bezaubernden, wunderbaren Midlands. Ein solcher Kontrast zum Drama der afrikanischen Berge, Wüsten und Savannen. Dies ist das Land der blühenden Landschaften. Bauernhöfe, kleine Städte, Kunst und Handwerk. Seen, Staudämme, der eine oder andere Wasserfall, grüne Weiden, Hügel und Wälder. Viele Privatschulen sind in dieser überaus melodischen, romantischen und weitläufigen Landschaft angesiedelt.

Hier befindet sich auch der Midlands Meander. 80 km Touristenrouten mit einer Fülle an Cafés, Kunstgalerien, hübschen Gästehäusern, Käse- und Forellenfarmen, Töpfern, Webern und Malern.

2. Durban

Durban, immer entspannt, Sonnenbrille und Flip-Flops. Eine Stadt, die das Surfen liebt. Gelassen, fröhlich, locker. Und das, obwohl sie den größten und geschäftigsten Hafen Afrikas beherbergt. Es ist zudem die kleine Schwester unter den südafrikanischen Metropolen – die drittgrößte nach dem großen Jozi und Kapstadt.

Natürlich gibt es das Meer, aber es geht nicht nur um verträumte, faule Strandtage. Durban kann auch anders. Es gibt ein international renommiertes Filmfestival und eine lokale Musikbewegung namens Gqom. Das Wort bedeutet auf Zulu „Trommel“ und steht in der Jugendkultur für „Lärm“. Es ist der Lo-Fi-Sound aus Durbans Untergrund. Schnelle, elektronische südafrikanische Beats.

Kulinarisch gesehen ist Bunny Chow ein interessanter Happen – perfekt nach einer langen Partynacht. Im Grunde ein ausgehöhlter halber Laib Brot, gefüllt mit Curry. Scharf, eine ziemliche Sauerei, und man braucht unbedingt ein Bier dazu.

3. Strände

Wenn es um Strände geht, ist KwaZulu-Natal ein Profi. Kilometerlanger goldener Sand, serviert auf einem Bett aus Indischem Ozean. Und was für ein Ozean. Er ist die Heimat vieler bedrohter Tierarten. Schildkröten, Robben und Seekühe. Machen Sie es wie die Surfer und steuern Sie Durbans „Golden Mile“ an. Die Strandpromenade wurde für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 komplett neu gestaltet. Sie können auf einem breiten Holzsteg flanieren. Oder sich eine Zulu-Rikscha nehmen. Indische Einflüsse sind in Durban stark ausgeprägt, und vor einem Jahrhundert wimmelten die Straßen und Docks nur so von diesen kleinen Gefährten.

Surfer sagen, der beste Spot sei der New Pier neben dem South Beach. Etwa 40 Autominuten südlich der Stadt ist auch Green Point sehr gut. Kommen Sie am besten im Februar. Das ist die beste Zeit zum Surfen. Wow. Beobachten Sie, wie die Wellen rollen.

Sie suchen etwas Ruhigeres? Von Von August bis Oktober lassen sich Wale und Delfine recht einfach beobachten. Und die Fahrt die Küste hinauf von Ballito nach Shaka's Rock ist spektakulär. Weiter nördlich liegt das Mündungsgebiet des St. Lucia. Achten Sie auf die urlaubenden Flusspferde. Mit ihrem breiten Körperumfang belegen sie mehr als nur eine Sonnenliege.

4. Safaris

Der Norden von KwaZulu-Natal ist ein wahres Paradies für Wildtierliebhaber. Er ist zudem hervorragend für die Vogelbeobachtung geeignet. Sie werden dort wahrscheinlich die meisten der „Big Five“ sowie eine gute Auswahl an Steppenwild sehen. Leoparden halten sich in dieser Provinz eher selten auf, Geparden hingegen schon. Im Norden finden Sie Phinda Game Reserve, Thanda Game Reserve, AmaZulu Game Reserve, Zululand Rhino Reserve und Hluhluwe-Umfolozi Game Reserve – Nashörner lieben es hier.

Im Süden befindet sich der Isimangaliso-Park , der vom Lake St. Lucia umgeben ist. Elefanten und Löwen sind hier selten zu sehen, aber es gibt Krokodile, Flusspferde, Nashörner, Büffel und Leoparden. Dies ist ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung mit einigen der besten Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung in Südafrika.

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