



Wenn Sie von Kapstadt aus die Küste entlang nach Osten fahren, beginnt die Garden Route dort, wo die Weinberge der Cape Winelands enden – etwa bei Swellendam. Auf den nächsten mehreren hundert Kilometern schmiegt sich die Straße an die Küste und bietet Ihnen Strände, Naturschutzgebiete, Wale, Berge, Wälder, Flüsse, Seen und Lagunen sowie offiziell das zweitmildeste Klima der Welt.
In den zahlreichen Natur- und Meeresschutzgebieten können Sie wandern, Wildtiere beobachten oder einfach am Strand entspannen.
Ein guter Ausgangspunkt ist der Tsitsikamma-Nationalpark. Hier steht der „Big Tree“. Riesig und tausend Jahre alt. Stellen Sie sich vor, was dieser Baum schon alles gesehen hat. Wahnsinn. Ein atemberaubender Wald, durch den man wunderbar wandern kann. Sie können bis in die Küstenstadt Knysna weiterfahren. Auf dem Weg liegt Plettenberg Bay, das von frühen portugiesischen Entdeckern ursprünglich „schöne Bucht“ genannt wurde. Das sagt eigentlich schon alles. Es ist ein ziemlich schöner Ort auf unserem Planeten. Besuchen Sie den Knysna-Wald. Gehen Sie reiten und bewundern Sie die Farne und den Fynbos.
Die Garden Route bietet Strände von ihrer schönsten Seite. Hartenbos, Stilbaai und Mossel Bay sind am bekanntesten. Hartenbos ist weitläufig, sandig und ideal für Kinder. Stilbaai ist auch als die Bucht der Dornröschen bekannt, was ziemlich beeindruckend ist. 3 km Sandstrand. Flach und sicher. Gut zum Bodyboarden. Mossel Bay bietet mehrere gute Spots, darunter Santos Beach und Dana Bay. Gelegentlich kommen Wale zur Geburt ihrer Kälber in die Bucht. Auch Delfine gibt es hier reichlich.
Zu den ruhigeren Stränden zählt Noetzie bei Knysna. Victoria Bay und Herolds Bay sind klein, versteckt und sandig. Riesige Wellen. Ein Paradies für Surfer. Brenton Beach ist atemberaubend und ursprünglich. Gerickes Point besticht durch gewaltige Sandsteinklippen, die eigentlich versteinerte Dünen sind. Myoli Beach ist windig – perfekt für eine Runde Windsurfen. Witsand Beach ist einer der besten Orte zur Walbeobachtung, besonders von Juni bis Oktober.
Wo wir gerade dabei sind... Die Wal-Route erstreckt sich entlang der Südküste von Kapstadt bis Durban – das sind etwa 1.200 Meilen Küste zur Walbeobachtung, einschließlich der Garden Route und des Tsitsikamma-Nationalparks.
Plettenberg Bay ist einer DER Orte, an denen man als Wal sein muss. Südkaper, Buckelwale und Brydewale sind drei der großen Meeresbewohner, die es hier lieben. Sie haben die Antarktis im Grunde satt. Wer kann es ihnen verübeln? Es ist einfach viel zu kalt, Zeit für ein afrikanisches Aufwärmprogramm. Die Buchten bieten zudem gemütliche Kinderstuben für ihren Nachwuchs. Südkaper lassen sich oft nur wenige Meter vom Ufer entfernt beobachten. Brydewale halten sich weiter draußen auf.
Diese mächtigen Meeresriesen machen ordentlich Lärm. Besonders wenn sie um einen Partner buhlen. Sie sind riesig und lieben es, sich auszutoben. Um zu beeindrucken, singen die Männchen sogar manchmal. Sie springen, spritzen, kämpfen, knallen und krachen. Das ist eine Menge Speck, die da auf das Wasser klatscht.
Es gibt etwa 37 Wal- und Delfinarten in den Gewässern vor Südafrika, aber am ehesten bekommt man Südkaper und Buckelwale zu Gesicht. Auch Brillenpinguine, Südafrikanische Seebären und Schwarze Austernfischer halten sich gerne dort auf.
Betrachten Sie die Route 62 nicht nur als Straße, sondern als einen Urlaub in Bewegung. Gebirgspässe, Weinberge, Obstplantagen. An jeder Kurve werden Sie aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Und es ist herrlich ruhig, da viele Reisende die schnellere N2 wählen. Der Abschnitt der Route 62, der zur Garden Route gehört, konzentriert sich auf die Kleine Karoo. Die Straßen sind gut ausgebaut und die kleinen Orte, die Sie durchqueren, sind rustikal und überaus einladend. Es gibt jede Menge Strauße. Das Robertson Wine Valley ist ebenso einen Stopp wert wie Oudtshoorn. Erkunden Sie unbedingt die Cango Caves. Wirklich beeindruckend. Das Sanbona Wildlife Reserve eignet sich hervorragend, um die „Big Five“ zu sehen. Das Beste der Karoo lässt sich im Karoo-Nationalpark entdecken. Hier wächst eine der größten Sukkulentensammlungen der Welt.
Der Garden Route Nationalpark beheimatet 85 Säugetierarten einschließlich Elefanten.
Entlang der Strecke gibt es zudem zahlreiche kleinere Naturschutzgebiete. Die „Big Five“ können Sie in der Garden Route Game Lodge beobachten, wo es auch viele Antilopen gibt. Die Garden Route bietet zwar nicht die riesigen, unberührten Wildnisgebiete, aber viele Reservate sind eine ausgezeichnete Wahl für Familien oder Safari-Neulinge. Beispiele hierfür sind das Gondwana Game Reserve bei Mossel Bay. Halten Sie Ausschau nach Geparden, Giraffen und Löwen. Botlierskop ist ein kleines, familienfreundliches Reservat. Kariega ist weitläufiger und bietet ebenso wie Sanbona eine beeindruckende Tierwelt.
Dieser Abschnitt unberührter Wildnis ist ideal für einen Mietwagen- Urlaub. Von Anfang bis Ende ist die Strecke spektakulär – genau wie alles, was dazwischen liegt.




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